+23

Bezahlbarer Wohnraum für generationsübergreifende Wohnprojekte


Wir sind seit Jahren in einer Wohnprojekt-Gruppe, die versucht in Hildesheim gemeinschaftlich und generationsübergreifend zu wohnen. Es ist uns wichtig eine Wohnform wieder aufleben zu lassen, die geprägt ist von einer starken Nachbarschaft, in der jung und alt sich gegenseitig unterstützen. Wir wollen dadurch Vereinsamung vorbeugen und altern in den eigenen vier Wänden möglich machen.

Innerhalb der letzten fünf Jahre ist es uns nicht gelungen bezahlbaren Wohnraum als nachbarschaftliche Gemeinschaft zu beziehen. Der zur Zeit geförderte Wohnraum ist für Normal- oder Geringverdiener zu teuer. Bisher gibt es nur ein einziges gefördertes Projekt, das für Normal- oder Geringverdiener nicht bezahlbar ist. Wir wünschen uns, dass die Stadt ihre städtebauliche Verantwortung übernimmt und nicht nur renditeorientierte Investoren unterstützt.

Deshalb wollen wir, dass zukünftig in Hildesheim bezahlbarer Wohnraum insbesondere auch für gemeinschaftliche Wohnprojekte vorgehalten wird. Dies beinhaltet eine Bereitstellung von preiswerten Bebauungsflächen, die Beantragung von Wohnungsbaufördermitteln (siehe neues Förderprogramm des Landes) und die Erarbeitung eines Wohnraumversorgungskonzeptes.


Diskussionen

  • 19wim05 ist dafür
    +2

    angesichts der künftigen Altersstruktur und der Situation von Rentnern halte ich generations-übergreifendes Wohnen für ausgesprochen sinnvoll; jede kommunale Unterstützung ist wünschenswert!

  • W66 ist dafür
    0

    Ist eine gute Idee.

    Aber was hat das mit dem Bürgerhaushalt zu tun? Eingespart wird damit nichts.

    • Es geht ja im Bürgerhaushalt nicht (oder mindestens nicht nur) darum, an welchen Stellen eingespart wird, sondern es soll doch die Lebensqualität in unserem Umfeld verbessert werden.

      Deswegen hat der Vorschlag sehr wohl etwas mit dem Bürgerhaushalt zu tun, weil es ja für derartige Projekte im Moment keine Mittel oder keinen Raum gibt.

  1. Sie können einen Vorschlag unterstützen oder ablehnen.

  2. Und ihn in Ihre Beobachtungsliste aufnehmen.

  3. Informationen über den Vorschlag einsehen...

  4. ...Schlagworte für diesen Vorschlag hinzufügen...

  5. ...oder den Vorschlag mit anderen per Facebook, Google+ oder Twitter teilen.

  6. Kommentare können Sie nicht nur bewerten...

  7. ...sondern auch dazu verfasste Antworten einsehen...

  8. ...selbst eine Antwort zu einem Argument schreiben...

  9. ... und neue Argumente einbringen.

  10. Oder aktiv den Vorschlag mitgestalten und Alternativen einbringen.